Hell let loose – Was Battlefield nicht darf

Zugegeben, der Titel des Artikels ist geklaut von der Gamesstar. Es passt aber leider zu gut.

Hell let loose ist ein shooter der nicht für die Massen gemacht wurde. 

Klar ist: Alleine bist Du nur eins: Tot

Das Setting ist nichts neues, der zweite Weltkrieg ist im vollen Gange und wir mitten drin. 

Anders wie bei Battlefield V ist die Atmosphäre aber bedrückend. Aufeinmal wird einem schmerzlich klar, daß es nicht nur um das Punkte sammeln geht. Das Spiel führt unweigerlich dazu, dass man sich vorstellt wie schlimm es wirklich war. Der erste Treffer ist meist auch der letzte, kein Sanitäter der einen mit einer Spritze wiederholt. Keine Aktionen von Gruppen Mitglieder die leichtsinnig sind, denn der digitale Tot schmerzt. Lange Wege, Wartezeiten und das miterleben wie der Rest der Gruppe aufgerieben wird. 

Gerade das Thema „Gruppe“ wurde selten so gut eingebunden wie in diesem Spiel. Ein starker Gruppenführer, verlässliche Leute und Absprachen sind der Schlüssel zum Erfolg.  

Wer hat schon gerne ein MG42 im Rücken, dessen Sperrfeuer kein Unterschied macht zwischen Freund und Feind. Dort sollte auch ein Rechts und Links bei den Absprachen sitzen. 

Dazu noch ein Commander der durch taktische Entscheidungen, Luftunterstützung und Co. 49 Leute durch die Schlacht navigiert.
Für 29€ also durchaus ein Titel der sich lohnen kann.